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Giftlachs und Ekelfisch: Gefährliche Massentierhaltung unter Wasser

Fischzucht

Engagierte Reporter, Umweltschützer und Wissenschaftler zeichnen in der Dokumentation "Giftiger Fisch – Die große Gesundheitslüge", ein schockierendes Bild über die tatsächlichen Zustände und gesundheitsschädlichen Risiken der europäischen und asiatischen Aquakulturen. Wir erfahren, wie es hinter den Kulissen der industriellen Fischproduktion aussieht und wie die Verbraucher nachweislich und wissentlich einer hohen Gesundheitsgefahr beim Verzehr dieser Fische ausgesetzt werden.

Die ermittelten toxischen Belastungen sind teilweise so hoch, das beispielsweise norwegischer Zuchtlachs als das giftigste Lebensmittel bezeichnet werden kann. Bedenkt man dabei, dass etwa 90 % aller Lachsbestandteile in Lebensmittelprodukten, die in Deutschland gekauft und verzehrt werden, aus diesen Fischzuchtbeständen und Produktionseinrichtungen stammen, so ist ein sehr großer Teil der Bevölkerung in völliger Unkenntnis diesen Gesundheitsrisiken ausgeliefert.

So lassen sich eine Reihe chemischer Substanzen, wie beispielsweise Quecksilber, Dioxin, Kohlenwasserstoffe, Pestizide und Antibiotika nachweisen, die teilweise wegen der Probleme der unnatürlichen Massentierhaltung unter Wasser eingesetzt werden und sich verstärkt bei fettreichen Fischarten wie Lachs oder Hering in hoher Konzentration im Fischgewebe anreichern.

Fisch

Hierbei ist besonders die Verwendung von Ethoxyquin, das als ein synthetisches Antioxidans das Fischfleisch länger haltbar machen soll, sehr umstritten. Wir hören, dass sogar der Hersteller empfiehlt, seinen Einsatz gegenüber natürlichen Antioxidantien genau abzuwägen. Pikant: als Pflanzenschutzmittel ist es nicht zugelassen und es gibt innerhalb der EU sogar Grenzwerte für die Verwendung von Ethoxyquin in Känguru- und Krokodilfleisch, jedoch bislang keine Regelung beim Einsatz in der Fischzucht.

Durch die industrielle Weiterverwertung von Fischresten, die zu Fischfutter verarbeitet werden, kommt es auch noch zu einer Akkumulation dieser Problematik: die Fische in den toxisch belasteten Aquakulturen bekommen zusätzlich noch Fischfutter, das wiederum toxisch belastet ist! Außerdem kommen diese aufbereiteten Fischreste teilweise bei Fertiggerichten und als Futter für Haustiere zum Einsatz und landen auf diesem Weg in den Regalen des Lebensmittelhandels.

Sushi

Die Dokumentation zeigt auch, wie sogar in den höchsten Regierungskreisen Politiker daran beteiligt sind, dieses schädliche System von Gesetzeslücken und Desinformation zum Schaden von Konsumenten aufrecht zu erhalten und wie unliebsame Wissenschaftler mundtot gemacht werden. Verbraucherschutz ist somit tatsächlich wieder einmal zur Glückssache geworden.

Fotos:
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