ERLÄUTERUNGEN ZU THERAPIEN


Lieber Besucher meiner Webseite,

hier stelle ich Ihnen einen kurzen Überblick über einige Therapieverfahren der Naturheilkunde vor, die ich größtenteils seit vielen Jahren auch in meiner Praxis anwende. Jedes Therapieverfahren, jede Behandlungsmethode stellt ein Werkzeug zur möglichen Heilung dar, da die Bedürfnisse eines jeden Klienten sehr unterschiedlich und indivduell sind.

Naturheilkunde versucht die ursprüngliche Natur des Menschen zu erfassen und zu unterstützen, begründet im tiefen Vertrauen auf die Fähigkeit zur Selbstregulation. Sie soll dem Menschen helfen, wieder zu sich selbst und zu seinem Ursprung zu finden, damit er wieder aus seiner Mitte heraus sein Leben gestaltet. Authentische Naturheilkunde hilft somit immer, die dynamischen und natürlichen Regulationsprinzipien des Menschen zu unterstützen, damit Heilung stattfinden kann!

Zu diesem Zweck stehen die nachfolgenden Therapie- und Heilverfahren als Werkzeuge zur Verfügung:

Homöopathie:

Auch wenn die Homöopathie eine eigenständige Behandlungsmethode ist, findet sie sich häufig in direkter Gesellschaft zu naturheilkundlichen Verfahren wieder.

Die Homöopathie wurde vor etwa 200 Jahren von dem Arzt, Apotheker, Chemiker und Gelehrten Samuel Hahnemann entdeckt und eingeführt und basiert auf dem so genannten Ähnlichkeitsprinzip von Krankheit und Heilmittel. Obwohl selbst Wissenschaftler, war er mit der Medizin seiner Zeit sehr unzufrieden und suchte neue therapeutische Wege. Seiner Meinung nach lag die Ursache einer Erkrankung in der "Verstimmung" der Lebenskraft des Patienten (= Störung der energetischen Selbstregulation). Diese kann mit Hilfe des passenden Heilmittels, welches durch Verdünnung und "Potenzierung" energetisch aufgeschlossen wurde, über die somit angeregten Selbstheilungskräfte wieder harmonisiert werden. In der Homöopathie werden als Heilsubstanzen Pflanzen, Mineralien, Metalle, Tiere- und Tierbestandteile, Krankheitserreger, physikalische und auch chemische Substanzen verwendet und zubereitet.

Die Homöopathie ist eine sehr individuelle Heilkunde, da für jeden Menschen und für jeden Krankheitsfall und jede Krankheitsneigung das entsprechende und "ähnlichste" Heilmittel ermittelt werden muss. Das geschieht mit Hilfe einer speziellen Befragung und "Fallaufnahme". Da die Homöopathie den Anspruch hat, die Ursache einer Erkrankung anzusprechen, ist es vor allen Dingen bei chronischen Leiden erforderlich, die nötige Geduld mitzubringen, um sich auf einen schrittweisen Heilungsverlauf einzulassen.

Homöopathie ist eine sanfte und ganzheitliche Heilmethode, aber es kann bei der Anwendung von homöopathischen Mitteln zu Behandlungbeginn zu einer so genannten Erstreaktion kommen und sich eine vorübergehende Verschlimmerung der Symptome zeigen, welches ein Ausdruck der Selbstheilungskräfte des Körpers darstellt.

Die Homöopathie ist keineswegs etwas, das auf Einbildung beruht, da Kleinkinder und Tiere genauso wie "vernünftige" Menschen auf die Wirkung von homöopathischen Mittel reagieren. Auch bewusstlose, verwirrte und geisteskranke Patienten reagieren auf die Wirkung eines passenden homöopathischen Mittels, ohne dass diese Gelegenheit hatten, sich die Heilwirkung einzubilden.

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Phytotherapie:

Bei der Anwendung von Pflanzen handelt es um die bekannteste Therapieform der gesamten Medizingeschichte und Heilkunst. Neben schamanischen Heilungsritualen wie Tanz, Gesang und Gebeten, ist die Zubereitung von Heilmitteln aus Pflanzen auf der ganzen Welt und in allen Kulturen weit verbreitet sowie auch in unserer technisierten Gesellschaft noch immer völlig selbstverständlich. Viele der einheimischen Pflanzenarten werden seit Jahrhunderten für die verschiedensten Leiden eingesetzt und stellten für lange Zeit die einzige pharmakologische Heilmittelquelle für die Bevölkerung überhaupt dar.

Die meisten der heute noch verwendeten Pflanzenpräparate sind ausgiebig auf ihre Wirkungsweise untersucht und geprüft worden und werden in verschiedenen Darreichungsformen angeboten. Leider führt die zunehmende Umweltverschmutzung auch beim Heilpflanzenanbau zu Qualitätsproblemen, und oftmals wird chemischen Präparaten aus der pharmazeutischen Großindustrie selbst bei einfachen Erkrankungen der Vorzug gegeben. Auch neigt man dazu — dem analytisch-wissenschaftlichen Denken folgend — einzelne "Wirkstoffe" aus den Pflanzensubstanzen zu isolieren und in Form von Monopräparaten zu verabreichen. Jedoch entfaltet erst das Zusammenspiel aller Bestandteile eines Pflanzenwesens die spezifische Heilwirkung.

Gesprächstherapie:

Eine gesprächstherapeutische Intervention ist ein sehr wichtiger Bestandteil einer therapeutischen Begegnung. Gesprächstherapie dient der Kommunikation und dem Beziehungsaufbau zwischen dem Klienten und dem Therapeuten, damit dieser Kenntnis über alle wichtigen Probleme des Klienten erlangt und dann dabei hilft, das Wesentliche der Probleme sichtbar zu machen, um es gemeinsam zu reflektieren, zu verstehen und in einen integrativen Lösungsansatz zu überführen.

Vieles, was dem Klienten Sorgen bereitet, wird durch diese Form der Kommunikation meist erst deutlich und er kann sich seiner Probleme bewusster werden, sowie auch leichter einen Zugang für eine Problemlösung erlangen. Gesprächstherapie bedeutet, im Rahmen einer gelungenen therapeutischen Beziehung, einen empathischen und authentischen Kontakt zum Wesen des Menschen und seiner Probleme herzustellen.

Können Sie erahnen, wie viele Menschen schon jahrelang mit großem Kummer in ihrer Seele leben und es nicht wagen, mit anderen Menschen und sogar mit guten Freunden oder der Familie darüber zu sprechen? Hier kann die Gesprächstherapie sehr hilfreich sein, denn der Mensch leidet ja bekanntlich am meisten an sich selbst, bedarf aber der Hilfe und Zuwendung anderer Menschen.

Biochemie nach Schüßler:

Der Arzt Dr. Schüßler entwickelte vor etwa 130 Jahren ein System von "Biochemischen Funktionsmitteln", welches aus 12 elementaren Mineralstoffsalzen bestand, die für die Gesundheit des Menschen und seines Stoffwechsels von Bedeutung sind.

Diese "Schüßlersalze" werden in der Form von tiefen homöopathischen Potenzen (D3, D6 und D12) über einen längeren Zeitraum verabreicht, um den Organismus zu einer vollständigen und ausgewogenen Aufnahme von Mineralsalzen anzuregen und um Mineralstoffmängel und die damit verbundenen Erkrankungen zu heilen. Nach den jeweiligen Erkrankungen, aber auch über die Antlitz- und Konstitutionsdiagnostik, werden die in Frage kommenden Funktionsmittel ausgewählt und entsprechend eingenommen. Diese Therapieform lässt sich gut mit vielen anderen Behandlungsarten kombinieren und ist auch zur Selbstbehandlung geeignet.

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Spagyrik:

Hierbei handelt es nicht um eine Therapie im engeren Sinne, sondern um eine spezielle Zubereitungsform von Heilmitteln, die mit einer Philosophie in Zusammenhang steht. Bei der Spagyrik werden die jeweils pflanzlichen, mineralischen und metallischen Ausgangssubstanzen durch eine Art spezifischer Destillation immer weiter gereinigt und veredelt, so dass ihre Heilwirkung den Menschen in seiner Ganzheit anspricht.

Die Spagyrik beruht auf der antiken Ansicht, dass der Mensch aus einer Dreiheit von Körper, Geist und Seele besteht, welche im übertragenen Sinne den drei Urprinzipien Sal, Merkur und Sulfur entspricht. Erst die harmonische Übereinstimmung dieser Urprinzipien zu einem Ganzen, ermöglicht ein bewusstes und gesundes Leben. Spagyrische Arzneien nehmen durch ihre spezielle Heilwirkung Einfluss auf die Ganzheitlichkeit des Menschen und unterstützen diese dadurch.

Bach-Blütentherapie:

Der englische Arzt Dr. Edward Bach hat vor über 60 Jahren ein einzigartiges System von Pflanzenprinzipien erstellt, welches die Seelenqualitäten eines Menschen wieder in harmonischer Weise unterstützt und auch auf der körperlichen Ebene zum Ausdruck bringt. Bach-Blüten sind eine sehr populäre Form der sanften Heilung und werden heute in vielen Bereichen eingesetzt. Die Bach-Blütentherapie ist keine reine Phytotherapie und auch keine Homöopathie, aber mit diesen Heilverfahren verwandt.

Die Anwendung dieser Blütenessenzen ist ungefährlich und auch zur Selbstbehandlung und zur Behandlung von Kindern und Tieren geeignet. Bei einem Einsatz von Bach-Blüten wird vorher ermittelt, welche Gefühlszustände im Menschen eine besondere Unterstützung und Aufmerksamkeit benötigen. Aus 38 verschiedenen Blütenessenzen werden dann die entsprechenden Blüten in Form von Tropfen über einen längeren Zeitraum eingenommen.

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Isopathie:

Isopathie ist eigentlich eine recht einfach funktionierende Behandlungsform, aber ohne mikrobiologische und medizinische Vorkenntnisse nicht ganz so leicht zu beschreiben. Die Grundlagen der Isopathie entstanden in der medizinischen Forschung etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Durch die Verfeinerung von Untersuchungsmethoden und genaueren Beobachtungen der mikroskopischen Stoffwechselvorgänge in den Körpersäften und Zellen, setzte sich die Erkenntnis durch, dass besonders die Qualität des inneren Milieus des Menschen entscheidend für die Gesundheit und Infektanfälligkeit ist.

Die Existenz bestimmter Erreger und Mikroorganismen motivierte den Mikrobiologen Prof. Dr. Enderlein, unterschiedliche und spezielle Mikroorganismen zur Therapie des Stoffwechsels einzusetzen, um damit das innere Milieu des Körpers zu unterstützen. Die meisten dieser Erreger sind durch homöopathische Zubereitung und spezielle Herstellungsmethoden für den Menschen ungefährlich, aber für die Therapie des Stoffwechsels und des Immunsystems sehr wirkungsvoll. So sind diese sowohl bei Immunschwäche wie auch bei so genannten Autoimmunerkrankungen eine große Hilfe. Auch aus diesem Grund setzen ich in meiner Praxis sehr häufig entsprechende isopathische Präparate bei der Behandlung meiner Klienten ein.

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Ausleitung und Entgiftung:

Jeder gesunde Körper befindet sich Idealerweise in einem Gleichgewicht von Auf- und Abbau, von Aufnahme und Ausscheidung, von Speicherung und Abgabe (Homöostase). Dieses Gleichgewicht ist lebensnotwendig und wird vor allen Dingen vom Stoffwechsel reguliert. Ist dieses Gleichgewicht über einen längeren Zeitraum gestört, entsteht daraus Krankheit, welche an vielen Stellen des Körpers und wichtiger Organe Schädigungen hinterlassen kann und zu chronischen Leiden führt.

Mit Hilfe einiger Ausleitungs- und Entgiftungsverfahren kann man den Körper und seinen Stoffwechsel entlasten und mit einer begleitenden gesunden Lebensführung, sowie einer entsprechenden naturheilkundlichen Medikation, eine Linderung und Heilung bewirken. Da man mit diesen Methoden den Körper absichtlich zur Ausscheidung seiner Ablagerungen und Gifte anregen möchte, klingen die folgenden Verfahren möglicherweise etwas unappetitlich.

  • Aderlass — Eine sehr wirkungsvolle Methode, um direkt über das venöse Blut den Stoffwechsel augenblicklich zu erleichtern. Heutzutage ist der Aderlass eine sehr wohldosierte und "saubere" Sache und hat nichts mehr mit den brachialen Schlachtfesten zu tun, welche die Ärzte vor langen Zeiten mit ihren Patienten gefeiert haben. Der Aderlass ist besonders bei so genannten "Stauungserkrankungen" des Gefäßsystems sehr hilfreich.

  • Blutegel — Ja, ein lebendiges, dunkles und glitschiges Tier saugt Ihnen Ihr Blut aus! Blutegel können böse Dinge aus unserem Stoffwechsel verdauen und verdünnen auch auf natürliche Weise unser Blut, damit es in unseren Gefäßen leichter fließen kann. Es gibt kaum etwas Vergleichbares für die Behandlung von Durchblutungsstörungen und Krampfadern. Übrigens: die meisten medizinischen Blutegel, werden in großen Mengen von Krankenhäusern bestellt. — Hightech versus Egel —.

  • Baunscheidtieren — Mit Hilfe von Nadelgeräten, die fast völlig schmerzfrei funktionieren, wird die Hautoberfläche gereizt und anschließend mit Hilfe von speziellen Ölen zur Blasenbildung angeregt, damit die Stoffwechselschlacken über die Haut ausgeschieden werden können und der Körper angenehm durchwärmt wird. Das Baunscheidtieren ist auch sehr beliebt bei Wirbelsäulenbeschwerden und muskulären Verspannungen.

  • Schröpfen — Mit Hilfe eines Saugreizes wird auch hier über die Haut der Stoffwechsel angeregt und der Muskeltonus lokal reguliert.

Eigenbluttherapie:

Bei der Eigenbluttherapie wird eine bestimmte Menge venöses Blut abgenommen und nach einer speziellen Anreicherung mit diversen Heilmitteln als Verstärkung wieder in einen Muskel injiziert. Die Hauptwirkung ist, dass der Körper sich unmittelbar nach der Injektion "mit sich selber" auseinandersetzen muss, da das Blut ein wichtiger Informationsträger ist. Durch diese Auseinandersetzung "lernt" das Immunsystem, was im Stoffwechsel und auf der immunologischen Ebene gestört ist und kann dadurch umgestimmt und harmonisiert werden.

Der Anwendungsbereich von Eigenblutbehandlungen ist fast unbegrenzt. Vor allen Dingen sind es Stoffwechselstörungen wie Allergien, Infektanfälligkeit und Immunschwäche, die mit Hilfe der Eigenbluttherapie angesprochen werden. In den Zeiten, als es noch keine Antibiotika gab, war die regelmäßige Eigenblutkur im Herbst oder im Frühjahr — besonders in ländlichen Gegenden — zur prophylaktischen Immunstärkung sehr weit verbreitet.

Immunstärkung:

Ein gesundes und funktionierendes Immunsystem ist heutzutage eine Seltenheit. Unsere "moderne" Lebensweise, Umweltgifte, schlechte Nahrungsmittel und Ernährung, Drogen, Alkohol und Zigaretten, aber auch Medikamente wie Antibiotika, Cortison und Zytostatika belasten und schwächen unser Immunsystem.

Auch übertriebene Hygiene und häufige "Schutzimpfungen" lassen dem Immunsystem keine Möglichkeit, sich ungestört und natürlich zu entwickeln, damit es im Ernstfall angemessen reagieren kann. Besonders die deutliche Zunahme von Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigene Organe und Zellen zerstört, stellt eine große Herausforderung in der Behandlung dar.

So entsteht sehr schnell ein Teufelskreis, da ein geschwächtes oder fehlreguliertes Immunsystem krankheitsanfällig ist und Infekte, Allergien und sogar Krebs begünstigen kann. Glücklicherweise gibt es — neben einer gesunden Lebensweise — noch immer zahlreiche therapeutische Möglichkeiten zur Unterstützung, Regulation und Stärkung des Immunsystems, die ich auch in meiner Praxis anwende.

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Pilzerkrankungen und Mykosen:

Ein Pilz kommt selten allein! Pilzerkrankungen sind sehr häufig anzutreffen und meist die Folge einer lokalen oder generellen Immunschwäche. Aber auch Fehlernährung, Leber- und Darmstörungen, sowie Allgemeinerkrankungen wie Diabetes können Pilzerkrankungen begünstigen. Am häufigsten finden sich — meist unerkannte — Pilzinfektionen im Darm und in den Schleimhäuten, die von Hefepilzen (z.B. Candida albicans) oder Schimmelpilzen (Aspergillus spec.) verursacht werden und für den Körper eine mehr oder weniger große Belastung darstellen.

Besonders eine ausgeprägte Darmmykose kann für eine Reihe unterschiedlicher Symptome wie beispielsweise Kopfschmerzen, Hautprobleme, Allergien, chronische Nasennebenhöhlenbeschwerden, Schwäche, anhaltende Müdigkeit, Haarausfall, Verdauungsbeschwerden und viele andere Probleme verantwortlich sein. Auch Hautpilze können sehr lästig und hartnäckig sein, und sollten — wie alle Pilzerkrankungen des Körpers — durch eine gezielte Immunstärkung und gründliche Stoffwechseltherapie vorrangig von innen heraus behandelt werden.

Durch verfeinerte Diagnosemethoden und eine Reihe sehr wirksamer naturheilkundlicher Präparate lassen sich gegenwärtig die meisten Pilzerkrankungen mit gutem Erfolg ganzheitlich behandeln.

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Amalgam- und Schwermetallbelastung:

Amalgamlegierungen wurden und werden teilweise noch immer in der Zahnheilkunde als Füllstoff verwendet. Besonders durch den darin enthaltenen Quecksilberanteil und auch durch die möglichen elektrochemischen Wechselwirkungen der Legierungsmetalle im Mund- und Kieferbereich, kommt es zu chronisch-toxischen Belastungen des gesamten Körpers. Amalgamverbindungen und andere Schwermetalle können ein schleichendes Gift für die Gesundheit darstellen und Auslöser für eine Reihe unterschiedlichster Erkrankungen wie beispielsweise chronische Infekte, Mykosen, Allergien, Immunschwäche, Knochenschädigungen, Blutbildungsstörungen, neurologische Störungen, Multiple Sklerose, Depressionen und Schizophrenie sein.

Seit einigen Jahren hat man diese Gefährlichkeit erkannt, und immer mehr Menschen lassen ihre amalgamhaltigen Zähne aufwändig sanieren. Gerade im Zuge einer Amalgamsanierung ist erfahrungsgemäß die toxische Konzentration am höchsten und die Wahrscheinlichkeit einer Belastung des Körpers am stärksten.

Durch eine prophylaktische und/oder begleitende Ausleitungs- und Entgiftungskur, sowie durch eine gründliche Immunstärkung, lässt sich dieses Risiko für die Gesundheit deutlich mindern. Außerdem ist es bei vielen unklaren und therapieresistenten Erkrankungen lohnenswert, durch eine entsprechende Diagnostik, eine Amalgam- oder anderweitige Schwermetallbelastung zu bestimmen und gegebenenfalls naturheilkundlich zu behandeln.

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Anthroposophische Medizin:

Die Anthroposophische Medizin entstand durch die Anregungen und Überlegungen von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie. Bei der Anthroposophie handelt es sich um eine große und umfassende Weltanschauung, in welcher der Mensch als ein geistiges Wesen in einer bestimmten Beziehung zum Kosmos und zu seiner Umwelt steht. Bei dieser Betrachtungsweise wird ein großes Gewicht auf den Einfluss von feinstofflichen Energien unterschiedlicher Qualitäten und deren Auswirkungen auf den Menschen gelegt. Die Anthroposophie umfasst viele Themenbereiche des Lebens wie Erziehung, Landwirtschaft, Ernährung, Architektur, Musik, Kunst, Soziologie, Religion und eben auch die Heilkunde.

Bei der Anthroposophischen Medizin geht man zum Verständnis von Krankheitszuständen von vier wichtigen physischen und seelisch-geistigen Energiequalitäten aus, die in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Außerdem wird berücksichtigt, dass der Mensch im Laufe seines Lebens verschiedene Zyklen durchläuft, die das Gleichgewicht dieser vier unterschiedlichen Energiequalitäten verändern. Die anthroposophischen Heilmittel berücksichtigen durch ihre spezielle Herstellungsweise und ihre Art der Verabreichung das eben beschriebene Bild von Menschsein und Erkrankung.

Das in der Öffentlichkeit wohl bekannteste Heilverfahren der anthroposophischen Medizin ist meist die Misteltherapie, die bei rechtzeitiger Anwendung zu einer erfolgreichen Geschwulstbehandlung führen kann und auch schon in der konventionellen Medizin ihren Platz gefunden hat.

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Akupressur:

Akupressur ist eine chinesische Heilmassage und leitet sich überwiegend von der Akupunktur ab. Wie aus der viele tausend Jahre alten Lehre der Akupunktur bekannt ist, fließt im lebendigen Körper nach einem bestimmten Rhythmus und bestimmter Richtung eine Energie, die als Lebenskraft, Chi, Qi oder Ki bezeichnet wird.

Dieser Energiefluss muss ausgeglichen und mit einer bestimmten Qualität fließen, ansonsten kommt es zu Störungen im Wohlbefinden und führt letztendlich zu Krankheit und Tod. Durch intensive Beobachtungen und Studien haben chinesische Heilkundige im Laufe vieler Jahrhunderte eine exakte äußerliche Beschreibung dieses Energieflusses entwickelt, welcher das uns heutige bekannte Meridianssystem mit den Akupunkturpunkten darstellt. Durch die genaue Kenntnis des Verlaufes der Akupunkturpunkte und des dazugehörigen Energiefluss, ist es möglich, mit Hilfe von speziellen Nadeln, Wärme oder eben auch dem Fingerdruck, ausgleichend einzuwirken.

Kopfschmerz und Migräne:

Menschen mit Kopfschmerzen und Migräne suchen sehr oft Rat und Hilfe in meiner Naturheilpraxis. Meist gibt es bei vielen dieser Patienten keinen offensichtlichen medizinischen Grund für ihre Beschwerden und leider sind sie häufig auf die langjährige Einnahme von Schmerzmitteln angewiesen, was auf Dauer keine befriedigende Lösung darstellt.

Tatsächlich können Kopfschmerzen sehr viele verschiedene Ursachen haben und stellen meist die Folge einer Störung dar, die sich an einem ganz anderen Bereich des Körpers befinden kann. Besonders bei Migräne findet sich der Grund dafür häufig in einer Dysfunktion von Leber, Galle und Darm, sowie bei Frauen durch Störungen ihrer Unterleibsfunktionen. Chronische Migräneschmerzen haben auch fast immer einen seelisch-emotionalen Hintergrund, der bei einer ganzheitlichen Behandlung besonders berücksichtigt werden muss.

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Tiergifte:

Mit Tiergifte bezeichnet man im Sinne der Heilkunde die Absonderungen von Tieren aus unterschiedlichen Drüsen. Es müssen also nicht immer reine Gifte sein, sondern auch reizende und verdauungsfähige Absonderung aus Speichel- und Schleim- und Markierungsdrüsen. Die meisten dieser so genannten Tiergifte und Tiersubstanzen sind hoch spezifisch und lassen sich beispielsweise im Labor gar nicht oder nur schwer "nachbauen". Außerdem haben fast alle dieser Substanzen eine enzymatische (aufspaltende und abbauende) Wirkung, die eine der wichtigsten Eigenschaften für die Verwendung als Heilmittel darstellt. So haben sich beispielsweise rheumakranke Menschen vergangener Zeiten nackt auf einen Ameisenhaufen gesetzt, damit das "Ameisengift" bei der Verdauung bestimmter Stoffwechselschlacken half und die rheumatischen Beschwerden linderte.

Eine besondere Bedeutung haben seit längerer Zeit verschiedene Schlangengifte erreicht, welche als Heilmittel für eine verträgliche Wirkung im menschlichen Organismus speziell modifiziert werden und besonders bei schweren Stoffwechselerkrankungen, Allergien, Herz-Kreislauf- und Gefäßkrankheiten, Krebs sowie vielen anderen systemischen Störungen erfolgreich eingesetzt werden.

In meiner Praxis verwende ich beispielsweise recht häufig die wirkungsvollen und gut verträglichen "Schlangen-Reintoxine", die Dr. W.Diesing schon vor vielen Jahrzehnten entwickelt hat und glücklicherweise wieder verfügbar sind. Oft sind sie besonders bei inoperablen Tumoren eine große Hilfe und können in einigen Fällen eine realistische Alternative zur konventionellen Krebstherapie darstellen, weswegen sie auch in der Wissenschaftsmedizin allmählich entdeckt und geschätzt werden.

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Neuraltherapie:

Die Neuraltherapie wurde in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts eher zufällig entdeckt, als zwei Ärzte mit einem schwachen Betäubungsmittel experimentierten, das lokale Wirkung hervorrief. Sie stellten fest, dass insbesondere chronische Schmerzzustände unter Einsatz dieses Mittels teilweise vollständig verschwanden, obwohl sie nur eine geringe Dosis verwendeten.

Zur damaligen Zeit bemerkten sie auch, dass Schmerzsymptome an bestimmten Stellen durch eine Injektion an einem anderen Ort beeinflusst werden konnten, ohne den Schmerz direkt behandeln zu müssen. Sie vermuteten, dass eine entsprechende Nervenverbindung (Neuralverbindung) bestehen würde, die diese Wirkung ermöglicht. Indirekt entdeckten sie so, dass unterschiedliche Regionen (Segmente) des Körpers über Nerven- und Zellverbindungen in Kontakt stehen und durch eine genaue Injektion in einen solchen Bereich eine Fernwirkung und Linderung hervorrufen kann.

So wird heute die Neuraltherapie überwiegen für chronische und akute Schmerzzustände der Gelenke und Muskulatur eingesetzt, sowie zur Beeinflussung der Reizbarkeit des Vegetativen Nervensystems und bei Störungen, bei der die Reizweiterleitung durch Narben unterbrochen oder gestört wurde.

Myombehandlung:

Myome sind gutartige Wucherungen im Gebärmutterbereich und lassen sich häufig auch mit naturheilkundlichen Methoden und Präparaten behandeln. Es kommt dabei immer darauf an, wie stark die Wucherungen sind und an welcher Stelle sie sich befinden. Außerdem können Myome starke Blutungen und weitere Beschwerden verursachen, die meist eine besondere Behandlung benötigen.

Grundsätzlich sollten die betroffenen Frauen immer alternative und naturheilkundliche Möglichkeiten zuerst in Betracht ziehen, da eine Hormonbehandlung oder eine (Total-)Operation notfalls auch noch zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden können. Myome besitzen aber auch sehr häufig seelische Ursachen, die therapeutisch berücksichtigt werden sollten.

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Präventivheilkunde:

Eine frustrierende und traurige Erfahrung für einen Naturheilkundler ist es, wenn die Klienten sich erst dann in eine naturheilkundliche Behandlung begeben, wenn ihre Leiden schon sehr stark ausgeprägt und weit fortgeschritten sind. Oder sie kommen erst dann in unsere Praxis, wenn sie sich von der Schulmedizin ausgebeutet, schlecht behandelt und aufgegeben fühlen. Dies kann aus Wissenschaftsgläubigkeit und Hörigkeit gegenüber den medizinischen Autoritäten bekanntlich sehr lange dauern und oftmals geht kostbare Zeit dabei verloren. Kaum sitzen sie dann in unserem Behandlungszimmer, muss plötzlich alles sehr schnell gehen und ihre Ungeduld und ihre Erwartungen sind meistens sehr groß.

Dabei ist es doch viel wichtiger und auch sinnvoller, wenn man schon wesentlich früher dafür Sorge trägt, die eigene Gesundheit zu stärken und zu erhalten, unabhängig von dem Glauben an den technischen Fortschritt und dem Machbarkeitswahn der modernen Medizin. Krankheit und das "Kranksein" sind ein Teil des Lebens und können nicht "abgeschafft" oder "bekämpft" werden, aber es ist durchaus möglich, durch eine entsprechende Lebensführung und das Wissen um die eigenen individuellen Schwachstellen, schwere und chronische Erkrankungen erst gar nicht entstehen zu lassen und eine Stärkung der eigenen Gesundheit zu bewirken.

Angesichts der Tatsache, dass die Gesundheit im Rahmen der gegenwärtigen und zukünftigen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Situation, ein immer selteneres und kostbareres Gut darstellt, ist es jetzt notwendiger denn je, sich vorausschauend und vorbeugend zu verhalten. Die Naturheilkunde und ihre ganzheitlichen Therapieverfahren besitzen einen enormen Erfahrungsschatz.

Viele ihrer Werkzeuge stehen zur therapeutischen Verfügung, um schon lange Zeit vorher regulierend und ausgleichend auf den Gesundheitszustand und die individuelle Konstitution des Menschen einzuwirken. Es muss nicht immer das Leiden sein, das uns zur Veränderung und zum Umdenken zwingt, denn wir können es uns — im wahrsten Sinne des Wortes — tatsächlich nicht mehr leisten, uns zu spät um unsere Gesundheit und unser Wohlergehen zu kümmern!

Meditation:

Mit Meditation bezeichnet man eine nach innen gerichtete Konzentration und bewusste Wahrnehmung. So einfach ist das. Wie man jedoch seine Aufmerksamkeit nach innen richten kann, darüber gibt es viele unterschiedliche Ansichten und Methoden. Das Wichtigste zuerst: Meditation ist uns angeboren. So wie das Schlafen. Und Meditieren ist dem Schlafen übrigens durchaus sehr ähnlich, nur das man eben nicht schläft. Alles klar, oder?

Mit Hilfe einer bewussten Meditation ziehen wir unsere Sinne nach innen zurück, werden ruhiger und können "sehen" und "hören" was in unserem Inneren geschieht. Dadurch lernen wir uns selbst und unsere Gefühle und Absichten besser kennen und entwickeln ein tieferes Verständnis für unser Leben. Gleichzeitig entwickeln wir mehr Klarheit für die Dinge, die für uns wirklich wichtig sind und viele Probleme lassen sich dadurch leichter lösen.

Regelmäßige Meditationen erzeugen frische und kraftvolle Energien für unseren Geist und Körper und können zur Heilung und Verjüngung beitragen. Mit Hilfe von Heilmeditationen ist es möglich, sehr gezielt und wirkungsvoll eine Genesung zu beschleunigen. Meditation und Medizin haben eine gemeinsame Bedeutung. Meditieren ist eine einfache, aber auch sehr individuelle Übung für unser Wesen. Deswegen gibt es auch so viele verschiedene Arten und Methoden von Meditation. Es lohnt sich herauszufinden, welche Meditationsform am besten geeignet ist.

Konstitutionstherapie:

Die Konstitution ist ein ererbter Ausdruck des Menschen, von Geburt an wirksam und besonders durch den genetischen Einfluss der Eltern hervorgerufen. Es gibt verschiedene Grundkonstitutionen, denen man im Laufe der Medizingeschichte unterschiedliche Namen gegeben hat, die aber meistens immer die 4 - 5 Grundelemente der Konstitutionen darstellen. Viele Menschen haben eine Mischkonstitution, wobei einer der Anteile im Laufe des Lebens besonders überwiegt. Es gibt in diesem Sinne auch keine "gute" oder "schlechte" Konstitution, sondern nur charakteristische Merkmale, die durch eine entsprechende Lebensweise ausgeglichen werden können.

Das Erkennen dieser Ausdruckformen und die dabei auftretenden Schwächen innerhalb einer Konstitution, ist die Aufgabe der Konstitutionstherapie, die durch eine individuelle Behandlung versucht, einen Ausgleich herzustellen und die individuellen Bedürfnisse einer Konstitution zu berücksichtigen. Dazu gehören das Wissen um eine entsprechende Lebens- und Ernährungsweise, Anfälligkeiten für bestimmte Erkrankungen und der Einsatz spezieller und unterstützender Heilmittel.

 

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